Eiskalt
weht der Wind zurzeit den Waffenbesitzern in der Freien und Hansestadt Bremen
ins Gesicht. Diese Aussage stimmt nicht nur wörtlich sondern auch im
übertragenen Sinn. Nachdem im letzten Jahr erste Pläne zur Einführung einer
Waffenbesitzsteuer bekannt geworden waren, liegt nunmehr ein entsprechender
Antrag vor, über den in der Bürgerschaft beschlossen werden soll.
Das Forum Waffenrecht
und die ihm angeschlossen Jagd- und Schützenverbände sowie auch der Verband der
Büchsenmacher und Waffenfachhändler und der Verband der Hersteller von Jagd-,
Sportwaffen und Munition haben sich bereits einheitlich
gegen die Einführung einer derartigen Steuer gewandt. Grundlage hierfür war das
von Herrn Prof. Dr. Dietlein erstellte
wissenschaftliche Gutachten hinsichtlich kommunaler Waffensteuern, welches im
Wesentlichen auch für Steuern nach Landesrecht Gültigkeit beanspruchen dürfte.
Hierin wird eindeutig klargestellt, dass eine derartige Steuer völlig
willkürlich und rechtswidrig ist.
Nach Durchsicht
dieses Gutachtens hat bisher noch jede Gemeinde Abstand von der Idee der
angedachten Besteuerung genommen Sowohl unsere eigenen als auch erneut extern
konsultierte Juristen und Verwaltungsrechtler sind
davon überzeugt, dass auch das Bremer Vorhaben letztlich an den gesetzlichen
und verwaltungsrechtlichen Gegebenheiten scheitern wird. Dass wir im Übrigen im
aktuellen Fall Bremen in Kooperation mit den dem FWR angeschlossenen Verbänden
seit geraumer Zeit auch auf verschiedenen Ebenen der Politik und der Wirtschaft
aktiv sind, um die von Bremen geplante Waffenbesitzsteuer zu verhindern, müssen
wir nicht besonders betonen.
Obwohl wir davon
überzeugt sind, dass Petitionen nur dann Sinn machen, wenn sie vorher mit den
Verbänden abgestimmt sind und so koordiniert werden, dass letztendlich auch
eine wirksame Stimmenzahl zustande kommt, begrüßen wir natürlich jede sinnvolle
Initiative, die uns in unseren Aktivitäten unterstützt.
http://www.fwr.de/was-gibt-es-neues/newsdetails/steife-brise-aus-nord/